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Herzlich Willkommen

auf dem Blog der Praxis Dr. Jürgen Groß (Beratung, Coaching & Mediation) und "Dr. Groß & Scheifler - Steuerberater GbR" in Melsungen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um die Themen Steuerrecht, Coaching, Mediation, Existenzgründungs- und Unternehmensberatung. Eine Haftung für die Inhalte dieser Seite kann NICHT übernommen werden, und wird ausdrücklich ausgeschlossen.
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Keine Steuerhinterziehung bei Kenntnis des Finanzamts

 Mit Urteil vom 24. Juni 2022 (Az. 4 K 135/19 E ) hat der 4. Senat des Finanzgerichts Münster entschieden, dass kein objektiver Verkürzungstatbestand vorliegt, wenn pflichtwidrig keine Steuererklärung abgegeben wird, dem Finanzamt aber alle erforderlichen Informationen in Form elektronischer Lohnsteuerbescheinigungen vorliegen. Die Kläger sind zusammenveranlagte Eheleute. Da bis einschließlich 2008 lediglich der Ehemann Arbeitslohn bezog, hatte das Finanzamt den Fall als Antragsveranlagung gespeichert. Ab 2009 erzielte auch die Ehefrau Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit. Der Lohnsteuerabzug erfolgte bei den Klägern nach den Steuerklassen III und V. Die elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen wurden im Datenverarbeitungsprogramm des Finanzamts unter der Steuernummer der Kläger erfasst. Da der Fall dennoch weiterhin als Antragsveranlagung gespeichert war, forderte das Finanzamt die Kläger zunächst nicht zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen auf und die Kläger gaben auch kein

Keine Hinzuschätzungen bei einer GmbH wegen unklarer Mittelherkunft bei ihrem Gesellschafter

Der 10. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit Urteil vom 18. Mai 2022 (Az. 10 K 261/17 K,U ) entschieden, dass verdeckte Bareinlagen nicht allein deshalb zu Hinzuschätzungen von Betriebseinnahmen bei einer Kapitalgesellschaft führen können, wenn die Mittelherkunft beim Gesellschafter nicht aufklärbar ist. Die Klägerin ist eine GmbH, die in den Streitjahren einen Großhandel betrieb und hierbei in gewissem Umfang Barumsätze tätigte. Im Rahmen einer Betriebsprüfung stellte das Finanzamt zum einen Aufzeichnungsmängel bei der Führung der offenen Ladenkasse der Klägerin fest. Zum anderen tätigte der Alleingesellschafter Bareinlagen in die Kasse. Diese stammten nach dessen eigenen Angaben aus ihm persönlich gewährten Darlehen von verschiedenen Darlehensgebern und aus im Privatvermögen vorhandenen Barrücklagen aus nicht versteuerten Silberverkäufen in den neunziger Jahren. Die Betriebsprüfung führte unter Auswertung der privaten Konten des Alleingesellschafters und seiner Ehefrau Bargeldver

LEBENSLÄUFER werden

LEBENSLÄUFER werden.... Schon die Brüder Grimm wussten, wie wichtig es ist, sich seiner Selbst und seiner eigenen Biografie gegenwärtig zu werden. Gern begleite ich Sie, mit meinem Angebot der #Biografiearbeit , bei ihren ersten Schritten zum #Lebensläufer , zur #Lebensläuferin . Weitere Info´s finden Sie unter: www.mein-biografieberater.de (das Foto zeigt eine Schautafel der Grimmwelt Kassel)

Verordnung über zeitlich befristete Gas-Umlage für sichere Wärmeversorgung im Herbst und Winter tritt in Kraft

Um die Wärme- und Energieversorgung in der kommenden Kälteperiode zu sichern, ist heute eine befristete Gas-Sicherungsumlage auf Basis des § 26 Energiesicherungsgesetz in Kraft getreten. Ziel ist es, in der durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise Insolvenzen und Lieferausfälle in der Gasversorgung zu verhindern und so die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft aufrechtzuerhalten – insbesondere während der kommenden Heizperiode. Die befristete Umlage soll durch weitere, zielgenaue Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger und eine Verlängerung der Hilfsprogramme für die Wirtschaft flankiert werden. Die Rechtsverordnung der Bundesregierung wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht und war zuvor dem Bundestag gemäß § 26 des Energiesicherungsgesetzes mitgeteilt worden. Die Gas-Sicherungsumlage wird befristet erhoben, vom 1. Oktober 2022 bis zum 1. April 2024. Die Geltung der Rechtsverordnung ist entsprechend den gesetzliche

Alles Wichtige zur Energiepreispauschale

Im September wird die Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro ausgezahlt. Diese soll die Bevölkerungsgruppen entlasten, denen typischerweise Fahrtkosten im Zusammenhang mit der Erzielung ihrer Einkünfte entstehen. Sie sind aufgrund der aktuellen Energiepreisentwicklung besonders stark belastet. Wer bekommt die Energiepreispauschale? Anspruch auf die Auszahlung der Energiepreispauschale haben folgende Arbeitnehmer: Arbeitsverhältnis besteht am 01.09.2022 (Stichtag) Erstes Dienstverhältnis Unbeschränkt Steuerpflichtige Die Auszahlung wird automatisch und einmalig aktiviert, wenn die Personaldaten des Arbeitnehmers wie folgt geschlüsselt sind: Beschäftigung am 1. September und Abrechnung erfolgt nach Steuerklasse 1-5 und die folgenden Felder nicht aktiviert sind: Steuerbefreiung nach Doppelbesteuerungsabkommen Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz Doppelbesteuerungsabkommen Belgien Verrechnung der Energiepreispauschal

Bundeskabinett beschließt Mittelstandsförderung aus dem ERP-Sondervermögen für das Jahr 2023

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des ERP- Wirtschaftsplangesetzes 2023 beschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen können auf dieser Grundlage im Jahr 2023 zinsgünstige Finanzierungen und Beteiligungskapital mit einem Volumen von fast 10 Mrd. Euro erhalten. Dem deutschen Mittelstand steht damit weiterhin ein verlässliches, qualitativ hochwertiges und besonders großzügiges Förderangebot aus dem ERP-Sondervermögen zur Verfügung. Durch die Neuausrichtung der Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung von ERP-Sondervermögen und KfW zu Beginn des Jahres 2022 werden kleine und mittlere Unternehmen unabhängig vom Alter, d. h. nicht nur Gründungen, finanziert. Damit profitiert eine sehr viel breitere Zielgruppe von Unternehmen von den ERP-Förderkrediten, welche von der KfW angeboten werden. Eine funktionierende Versorgung des deutschen Mittelstands mit günstigen Krediten und Beteiligungskapital ist Voraussetzung dafür, dass die Unternehmen Chancen nutzen, Investitionen zukunftsorienti

Bundesregierung beschließt erste umfassende Start-up-Strategie

Das Kabinett hat heute, Mittwoch 27. Juli 2022 ,die erste umfassende Start-up-Strategie einer Bundesregierung beschlossen. Ziel der Strategie ist, die Start-up-Ökosysteme in Deutschland und Europa zu stärken. Nach dem Kabinettsbeschluss beginnt jetzt die Umsetzung der Maßnahmen, die in zehn Handlungsfelder aufgeteilt sind. Finanzierung für Start-ups stärken, Start-ups die Gewinnung von Talenten erleichtern – Mitarbeiterkapitalbeteiligung attraktiver ausgestalten, Gründungsgeist entfachen – Gründungen einfacher und digitaler machen, Start-up-Gründerinnen und Diversität bei Gründungen stärken, Start-up-Ausgründungen aus der Wissenschaft erleichtern, Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientierte Start-ups verbessern, Start-up-Kompetenzen für öffentliche Aufträge mobilisieren, Start-ups den Zugang zu Daten erleichtern, Reallabore stärken – Zugänge für Start-ups erleichtern, Start-ups ins Zentrum stellen. Die Start-up-Strategie der Bundesregierung finden Sie unter dem nachfolgendem Link Downl