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Herzlich Willkommen

auf dem Blog der Praxis Dr. Jürgen Groß (Beratung, Coaching & Mediation) und "Dr. Groß & Scheifler - Steuerberater GbR" in Melsungen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um die Themen Steuerrecht, Coaching, Mediation, Existenzgründungs- und Unternehmensberatung. Eine Haftung für die Inhalte dieser Seite kann NICHT übernommen werden, und wird ausdrücklich ausgeschlossen.
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LEBENSLÄUFER werden

LEBENSLÄUFER werden.... Schon die Brüder Grimm wussten, wie wichtig es ist, sich seiner Selbst und seiner eigenen Biografie gegenwärtig zu werden. Gern begleite ich Sie, mit meinem Angebot der #Biografiearbeit , bei ihren ersten Schritten zum #Lebensläufer , zur #Lebensläuferin . Weitere Info´s finden Sie unter: www.mein-biografieberater.de (das Foto zeigt eine Schautafel der Grimmwelt Kassel)

Verordnung über zeitlich befristete Gas-Umlage für sichere Wärmeversorgung im Herbst und Winter tritt in Kraft

Um die Wärme- und Energieversorgung in der kommenden Kälteperiode zu sichern, ist heute eine befristete Gas-Sicherungsumlage auf Basis des § 26 Energiesicherungsgesetz in Kraft getreten. Ziel ist es, in der durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise Insolvenzen und Lieferausfälle in der Gasversorgung zu verhindern und so die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft aufrechtzuerhalten – insbesondere während der kommenden Heizperiode. Die befristete Umlage soll durch weitere, zielgenaue Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger und eine Verlängerung der Hilfsprogramme für die Wirtschaft flankiert werden. Die Rechtsverordnung der Bundesregierung wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht und war zuvor dem Bundestag gemäß § 26 des Energiesicherungsgesetzes mitgeteilt worden. Die Gas-Sicherungsumlage wird befristet erhoben, vom 1. Oktober 2022 bis zum 1. April 2024. Die Geltung der Rechtsverordnung ist entsprechend den gesetzliche

Alles Wichtige zur Energiepreispauschale

Im September wird die Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro ausgezahlt. Diese soll die Bevölkerungsgruppen entlasten, denen typischerweise Fahrtkosten im Zusammenhang mit der Erzielung ihrer Einkünfte entstehen. Sie sind aufgrund der aktuellen Energiepreisentwicklung besonders stark belastet. Wer bekommt die Energiepreispauschale? Anspruch auf die Auszahlung der Energiepreispauschale haben folgende Arbeitnehmer: Arbeitsverhältnis besteht am 01.09.2022 (Stichtag) Erstes Dienstverhältnis Unbeschränkt Steuerpflichtige Die Auszahlung wird automatisch und einmalig aktiviert, wenn die Personaldaten des Arbeitnehmers wie folgt geschlüsselt sind: Beschäftigung am 1. September und Abrechnung erfolgt nach Steuerklasse 1-5 und die folgenden Felder nicht aktiviert sind: Steuerbefreiung nach Doppelbesteuerungsabkommen Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz Doppelbesteuerungsabkommen Belgien Verrechnung der Energiepreispauschal

Bundeskabinett beschließt Mittelstandsförderung aus dem ERP-Sondervermögen für das Jahr 2023

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des ERP- Wirtschaftsplangesetzes 2023 beschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen können auf dieser Grundlage im Jahr 2023 zinsgünstige Finanzierungen und Beteiligungskapital mit einem Volumen von fast 10 Mrd. Euro erhalten. Dem deutschen Mittelstand steht damit weiterhin ein verlässliches, qualitativ hochwertiges und besonders großzügiges Förderangebot aus dem ERP-Sondervermögen zur Verfügung. Durch die Neuausrichtung der Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung von ERP-Sondervermögen und KfW zu Beginn des Jahres 2022 werden kleine und mittlere Unternehmen unabhängig vom Alter, d. h. nicht nur Gründungen, finanziert. Damit profitiert eine sehr viel breitere Zielgruppe von Unternehmen von den ERP-Förderkrediten, welche von der KfW angeboten werden. Eine funktionierende Versorgung des deutschen Mittelstands mit günstigen Krediten und Beteiligungskapital ist Voraussetzung dafür, dass die Unternehmen Chancen nutzen, Investitionen zukunftsorienti

Bundesregierung beschließt erste umfassende Start-up-Strategie

Das Kabinett hat heute, Mittwoch 27. Juli 2022 ,die erste umfassende Start-up-Strategie einer Bundesregierung beschlossen. Ziel der Strategie ist, die Start-up-Ökosysteme in Deutschland und Europa zu stärken. Nach dem Kabinettsbeschluss beginnt jetzt die Umsetzung der Maßnahmen, die in zehn Handlungsfelder aufgeteilt sind. Finanzierung für Start-ups stärken, Start-ups die Gewinnung von Talenten erleichtern – Mitarbeiterkapitalbeteiligung attraktiver ausgestalten, Gründungsgeist entfachen – Gründungen einfacher und digitaler machen, Start-up-Gründerinnen und Diversität bei Gründungen stärken, Start-up-Ausgründungen aus der Wissenschaft erleichtern, Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientierte Start-ups verbessern, Start-up-Kompetenzen für öffentliche Aufträge mobilisieren, Start-ups den Zugang zu Daten erleichtern, Reallabore stärken – Zugänge für Start-ups erleichtern, Start-ups ins Zentrum stellen. Die Start-up-Strategie der Bundesregierung finden Sie unter dem nachfolgendem Link Downl

Auch Minijobber können die Energiepreispauschale erhalten

Die Energiepreise sind in den letzten Monaten stark gestiegen. Um die finanziellen Auswirkungen zu mildern, hat die Bundesregierung umfangreiche Maßnahmen beschlossen. Diese sollen schnell und unbürokratisch auch die Beschäftigten unterstützen. Zu diesem Entlastungspaket 2022 gehört unter anderem die Energiepreispauschale. Wie auch Minijobberinnen und Minijobber die Pauschale in Höhe von 300 Euro erhalten, erklären wir in diesem Beitrag.   Energiepreispauschale nur steuerpflichtig Jeder aktiv Erwerbstätige hat im Jahr 2022 Anspruch auf eine einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro. Die Pauschale unterliegt der Steuerpflicht. Sie zählt aber nicht zum sozialversicherungsrechtlichen Verdienst. Daher müssen von der Pauschale keine Beiträge zur Sozialversicherung und auch keine zweiprozentige Pauschsteuer gezahlt werden. Dies wurde so im Steuerentlastungsgesetz 2022 geregelt. Umfängliche Informationen zu den getroffenen Maßnahmen aus den zwei Entlastungspaketen gibt es beim Bund

Eine horizontale Verlustausgleichsbeschränkung geht auch bei Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften der Anwendung des besonderen Steuersatzes gemäß § 32b EStG ("Progressionsvorbehalts") vor

Der 8. Senat des FG Düsseldorf hatte die Berücksichtigung negativer sonstiger Einkünfte im Rahmen des Progressionsvorbehalts zu beurteilen. Der Kläger hielt eine Beteiligung an einer in der Immobilienbranche tätigen KG in seinem Privatvermögen. Im Streitjahr veräußerte die KG eine in Österreich belegene Immobilie und erzielte daraus einen Verlust. Der auf den Kläger entfallende Verlustanteil wurde nach Mitteilung über die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen in Höhe von -20.542 € als sonstige, nach DBA steuerfreie Progressionseinkünfte festgestellt. Auf dieser Grundlage erließ der Beklagte im weiteren Verfahren in gleicher Höhe einen (Folge-)Bescheid über die gesonderte Feststellung des Verlustes aus privaten Veräußerungsgeschäften für Zwecke des Progressionsvorbehalts. Im darauffolgenden Einspruchs- und Klageverfahren begehrte der Kläger eine Berücksichtigung der negativen Progressionseinkünfte zur Ermittlung des auf das zu versteuernde Einkommen anzuwen